Violent Dancing

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Ein unglaubliches Buch…Eine sprachliche Achterbahnfahrt, poetisch, herausfordernd, kühn, zart, kraftvoll. Eine Lesung für Mutige, für Liebhaber, für die, die sich trauen, ins Unbekannte zu reisen. Das alles und noch mehr ist Violent Dancing, der Roman der österreichischen Autorin Miriam H. Auer, gelesen von Angela Eickhoff

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Programmzettel

«Nachts, wenn die Puppen von meinen Händen gerutscht sind und Marionetten reglos in den Fäden hängen, denke ich an die zwölf Monate, als ich in der Sonnenresidenz arbeitete, um in Lings Nähe zu sein. Doch ich habe sie selten gesehen. Ihre Pflegestufe schloss die Betreuung durch einen Neuling aus. Also habe ich begonnen, sie für mich nachzubauen. Damit ich mich Nacht für Nacht, wenn alle anderen schliefen, bei ihr entschuldigen könnte. (…)»

Menschen, die man allzu leicht übersieht, Tiere vor dem Aussterben, Puppen aus allerlei Weggeworfenem: Auf kunstvoll gebauten Schachteltheaterbühnen lässt Miriam H. Auer die Geschöpfe um ihr Leben tanzen.

Ling aus dem Club «Venus Wonnen», die biegsam genug ist, um für ihre Freier in Koffer zu kriechen, und nach einem Unfall das Zimmer 6 des Pflegeheims bezieht.
Rita/Lita mit der Old-Hollywood-Figur, die Ling nicht immer wohlgesonnen war und ihr dennoch nicht von der Seite weicht – vielleicht, weil sie sich in den Fäden der Erinnerung verstrickt hat.
Jens, der mit LKW »Elke« zwischen Wien und Reggio di Calabria Kunst transportiert, in Dragmars «Dragonbaby-Den» feiern geht, Zebras liebt und Ling lieber etwas vorspielt als sie aufzugeben.

Zwischen Gegenwartskritik und Empowerment, Heavy Metal und Tandava, Tang-Poesie und Schopenhauer, sozialem Realismus und Kammerspiel, Schattentheater und frühem Animationsfilm …

«Poetische Epik gewürzt mit Pop und Philosophie … in fabelhaften Sprachbildern.»
Reinhard Kacianka, Die Brücke Nr. 16, Februar/März 2020

Alle Rechte Edition Meerauge Verlag Johannes Heyn

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(c) Eva Asaad_Miriam H. Auer

Miriam H. Auer wird 1983 in Friesach geboren, wächst auf. Wird nicht so groß, aber träumt größer. Träumt von Schreiben, kann im Kindergarten lesen. Zeichnet, spielt Instrumente, schreibt bis heute Lieder. Seit sie Stifte halten kann, zeichnet sie auch. Miriam Auer besucht das Gymnasium, schaut oft aus dem Fenster… Maturiert. Studiert. Wird 2015 mit Auszeichnung zur Dr.in phil. promoviert. Ihre Dissertation trägt den Titel Poetry in Motion and Emotion.

Literarisch versucht sie sich früh, schriebt Lyrik, Lesedramen, Kurz- und Langprosa. Miriam Auer traut sich aber erst 2012 mit ihren Texten an die größere Öffentlichkeit. Seit 2014 arbeitet sie als Dozentin am Institut für Anglistik und Amerikanistik der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.

Auer schreibt Lyrik, sprachspielerische Prosa, Lesedramen / kurze Theaterstücke und Songtexte. Kürzere Texte sind in verschiedenen
Literatur- und Kulturzeitschriften erschienen. Ab 2014 publizierte sie darüber hinaus zwei Romane und eine Novelle in der Edition Meerauge des Klagenfurter Verlags Johannes Heyn. Webside

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