U plötzlech passierts

Liebesgeschichten von Elsbeth Boss

Ein Abend voller berndeutscher Liebesgeschichten: Fröhlich, skurill, tiefsinnig, frech, verträumte, doppelbödig, grotesk und märchenhaft. Und manche Geschichten sind das alles gleichzeitig.

Die Schauspielerin Giulietta Odermatt wird zusammen mit der Cellistin Barbara Gasser  eine Auswahl im Theater Delly präsentieren und uns so mitnehmen auf die emotionale Achterbahn, auf die uns die Liebe manchmal führt.

«Ds Zämeläbe isch nume no glychgüutegi Lieblosigkeit. Ehe aus Pflicht. Ohni Kür. Ohni Axel. Ohni  Rittbärger. Ohni Lutz oder Doppulutz. Nume no fahre im Kreis, Ir Öffentlechkeit mache si öppe e Pirouette. Für e Schyn z wahre. Es Zämeläbe-Theater uf der fyschtere Syte vonere Drääibüni. «Paartherapie», schlat är vor. I syr Stelig würd ihm e Scheidig schade. Si macht ohni grossi Hoffnig mit. Ändere müesst ja o är sich. Nid nume si, win är geng seit. U plörzlech drääit sich d Läbestheater-Büni, U plötzlech passierts: hundert Schynwärfer. Discoblitze. Schummer-Gflimmer, Farberuusch. Musig, wo im Rhythmus vomene wiude, übermüetige Härzschlag dür March u Bei dröhnt.»

Elsbeth Boss hat mit diesem Buch eine wahre Wundertüte in die Welt gebracht! Diese kurzen Mundartgeschichten entführen uns in eine Art Wunderland.  Man(n) oder Frau befindet sich sich in einer alltäglichen Lebenssituation. Und ohne das man/frau etwas dabei denkt, trifft einen ein Augen-Blick. Und etwas passiert plötzlich. Mit dem einen. Und auch mit der anderen. Und was passiert und wie es passiert, das ist das Wunderbare.

 «Eine Geschichte muss nicht wahr sein, sie muss nur gut sein. Und in jeder erfundenen Geschichte ist möglicherweise, vielleicht doch eventuell und unter Umständen ein Körnchen Wahrheit.»

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Elsbeth Boss

Elsbeth Boss ist in Uetendorf aufgewachsen und lebt heute in Rapperswil BE. Sie war Lehrerin, Journalistin BR, Redaktorin und ist seit der Pensionierung Kunstschaffende. Malen und Schreiben sind ihre Passion. Schreibend Geschichtenbilder malen, erzählen, was sein könnte, Wortbilder erfinden, fabulierend beobachten und beobachtend fabulieren, das mag sie. Wie beim Malen sei auch beim Schreiben das Unsichtbare, die Ahnung, die Vermutung das Wesentliche, sagt die Autorin.

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